Halbmarathon Untermühl – Obermühl!

Hahaha… Da lacht er wieder mal. Nach dem schwarzen Tag am Wolfgangsee letzte Woche entschied ich mich spontan, nachdem auch meine Blasenverletzungen an den Füßen so einigermaßen wieder schmerzfrei waren, beim Halbmarathon Untermühl zu starten. Dieser lauf hat schon eine lange Tradition und zieht immer viele Leute am Nationalfeiertag an die Donau. Nachdem der Nebel sich gelichtet hat, war es ein traumhafter Lauftag. Die Strecke eher unspektakulär – einfach am Donaudamm 10km nach Obermühl und wieder zurück. Aber super organisiert, viele Labestellen und gut aufgelegte Helfer! Nach einem echt verseuchtem Laufjahr wollte ich endlich wieder einmal einen Halbmarathon ordentlich durchlaufen. Zeit eigentlich egal. Aber das es eine Woche nach den 27km von St. Wolfgang nicht leicht werden würde, war mir klar. Ich ordnete mich heute absichtlich ein wenig weiter hinten ein, um nicht zu schnell loszubrettern. Das ging auch ganz gut auf. Ich pendelte mich dann bei einer Pace von ca. 4,53 ein was ich fast für ein wenig zu schnell hielt. Aber dank dem Lintner Robert, der zu mir aufschloss, lief ich unbeirrt das Tempo weiter. Auch nach der Wende konnte ich gleich schnell weiterlaufen, ehe bei km 15 dann doch ein kleiner Einbruch kam und ich auf 5,00 zurückschrauben musste. Aber ich schaffte es wirklich einen braven Halbmarathon unter 01:45 Stunden zu finishen und war im Ziel seit langem wieder einmal richtig froh und zufrieden. Vielleicht ist ja doch noch nicht alles verloren….. Sogar von meinem Verein, dem Tri Team 1.USC Traun ließen sich vier Mitglieder in Untermühl blicken was mich dann auch immer freut!

So, jetzt mach ich noch den Pesenbachtallauf – weil ich den einfach immer mach – und dann ist endlich Pause für ganze drei Wochen ehe es wieder mit der Ironmanvorbereitung beginnt.

In diesem Sinne… kepp on running!