Erstes Triathlon DNF – flankiert von super Schwimmzeiten!

Fehler über Fehler…. hab ich gemacht, an diesem Wochenende. Der größte Fehler war aber schon im Dezember, als ich mich für den WEM (Waldviertler Eisenmann) angemeldet habe. Das Angebot klang zu verlockend —  IRONREADY — nannte sich das. Setzte sich aus dem Herrenseecrossing am Samstag über 3,8km Schwimmen und dem Eisenmann Classic Light am Sonntag (1,9km Schwimmen, 84km Radfahren und 10km Laufen) zusammen. Natürlich kannte ich die Schwierigkeiten von diesem Triathlon… aber nur am Papier. Und drei Radrunden zu je 400 Höhenmeter? Klingt doch nicht viel. Doch je näher der Tag kam umso skeptischer wurde ich. Am Samstag reiste ich nach Litschau und fuhr als erstes gleich die Strecke mit dem Auto ab. Und da kam mir schon zum ersten mal der Gedanke (ehrlich) … das kann ich nicht…. Dann wollte ich es doch genau wissen und versuchte die selbe Strecke auch noch mit dem Rad. Naja, was soll ich sagen. Eigentlich geht es immer nur bergauf und bergab. Und wenn es bergauf ging, dann aber richtig. Aber ich sah es noch sportlich und sagte mir.. versuchen muss ich es und es wird schon irgendwie gehen. Am selben Samstag war dann noch das Herrenseecrossing (Schwimmbewerb über 3,8km). Und dieser Bewerb sollte meinen mentalen Zustand ordentlich aufpolieren. Zum ersten mal überhaupt konnte ich die 3800m unter 01:10 Stunden schwimmen. Mit 01:09:27 schwamm ich meine absolute Bestzeit und war megahappy.

Ich konnte gut schlafen und da der Start des Triathlons erst um 11:20 Uhr war, hatte ich genügend Zeit zu frühstücken und mich vorzubereiten. Extrem viele Teilnehmer waren jetzt nicht in Litschau… was vielleicht auch an der  schweren Strecke lag?? Beim Schwimmen konnte ich die Zeit vom Vortag bestätigen und stieg nach 34 Minuten schon wieder aus dem Wasser. Dann rauf aufs Rad und ich wollte unbedingt ganz langsam losfahren. Ist aber leider nicht leicht wenn es a) ein Wettkampf ist und b) es gleich bergauf weggeht. Die erste Runde schaffte ich noch ordentlich weit unter einer Stunde. Vielleicht, oder wahrscheinlich zu schnell. Bei der hälfte der zweiten Runde war es leider dann schon so, dass ich die richtig steilen Passagen schon fast nicht mehr rauftreten konnte. Da kamen die ersten ernsten Gedanken nach der zweiten Runde aufzugeben und mich nicht “kaputtzufahren” drei Wochen vor dem Ironman. Bergab lichteten sich meine Gedanken immer wieder… aber der nächste Berg kam unvermeidlich. Die letzten 500 Meter zur Wende durften wir es wieder bergab laufen lassen. Da versuchte ich doch noch die letzte Runde zu fahren. Doch am Ende des ersten Anstieges ließ ich die Vernunft an diesem Tag siegen, drehte um und fuhr direkt zu meinem Auto. Ich ging zum TO und meldet mich vom Rennen ab. Da war es dann besiegelt, mein erstes DNF (didnotfinish) beim Triathlon. Natürlich hätte ich die dritte Runde auch noch geschafft und mich irgendwie über die Laufstrecke geschleppt, aber das hätte mir überhaupt nichts gebracht an diesem Tag. Darum bin ich nicht allzu traurig und bin schon wieder voll auf den Ironman Klagenfurt in drei Wochen fokussiert!. Bis dahin… 🙂